Archiv 2009

17. Dezember (Jahresrückblick)

2009 neigt sich dem Ende entgegen. Eine Umwälzung, im Sinne von tatsächlicher Veränderung hat sich leider nicht ergeben, obwohl die Neunerserie: 1919, 1939, 1949, 1989, 2009 dazu eine gewisse Veranlassung geben könnte. Im Westen also nichts Neues, außer vielleicht, das Altes in neuer Verpackung feilgeboten wird, um zumindest den Anschein zu erwecken, das es anders wird. Von Besserung ist jedenfalls nichts zu spüren. Zumindest nicht für diejenigen, die die Verbindlichkeiten ohne Wahlmöglichkeiten zu tragen haben. Wir mögen uns darüber trefflich echauffieren, ändern tut es jedenfalls nichts. "Das ist doch der Gipfel", wird der eine oder andere Zeitgenosse die täglichen Offenbarungen kommentieren und damit einen Begriff bemühen, der im ablaufenden Jahr weiland in einer Häufigkeit benutzt wurde, der schon als inflationär zu bezeichnen ist. Aktuell findet in Kopenhagen der sogenannte "Klimagipfel" statt. Im beschaulichen Hauptstädtchen der Dänen verlustieren sich gerade Kohorten von domestizierten Zweibeinern, um verbindliche Regeln bezüglich des für Pflanzen so wichtige Gas Kohlendioxid zu verabreden. (Inzwischen wurden auch die Vierbeiner als Klimakiller identifiziert, da diese Methan emittieren. Bald werden findige Zweibeiner feststellen, dass der Mensch auch Kohlendioxid emittiert und somit zu seiner eigenen Vergiftung beiträgt. Wir dürfen gespannt sein, wann persönliche COO-Konten eingerichtet werden und damit ein reger Ablasshandel getrieben werden wird.) Da es nicht mehr viele, vor allem lukrative Möglichkeiten gibt, Menschen ohne Widerstand zu besteuern, wurde dieser neue Dämon kreiert, mit dem so viel Geld generiert werden kann, um die Kosten für die Neue Weltordnung zu bestreiten. Wir sollten uns nicht von dem Irrglauben hinreisen lassen, dass die Maßnahmen zur Herstellung uniformer Sklaven von den Besitzern der Sklaven (so wie das die Römer einst gemacht haben) bestritten werden. Nein, die im Zuge der Globalsierung zwangsläufig auftretenden Zumutungen und Beschränkungen tragen wir selbstverständlich selbst. Die überschaubaren Vermögen, die normal arbeitende Menschen durch wertlose Finanzanlagen verloren haben und den Global-Playern gutgeschrieben wurden, reichen bei weitem nicht aus.
Der mit den groß angelegten Umverteilungen im Zusammenhang stehende Finanz-Tsunami hat auch eine Reihe von Gipfeln hervorgebracht, auf denen wichtige Herrschaften in wohl formulierten Sätzen zu verschleiern suchen, was sie wissen, nämlich das der Grund für diese gewollte Katastrophe im exponentiellem Wachstumssystem des Zinswesen zu finden ist. Das hat man natürlich für sich behalten und sich stattdessen darauf kapriziert, eine Therapie zu beschließen, die genau zur Katastrophe geführt hat: Schulden und Wachstum. Um dieses Wachstum noch zu "beschleunigen", da es sich von allein nicht dazu aufraffen will, hat man in der Bananenrepublik Deutschland auch flugs ein Gesetz erlassen. Ja, in Regierungen sitzen Menschen, die sich vor allem durch Sachverstand auszeichnen. Da man diese Herrschaften weder in geschlossene Anstalten einweisen noch anklagen kann und sich die weltweiten Qualitätsmedien als gleichgeschaltete Sirenen verdingen, die die Orwellschen Wahrheiten immer wieder aufs Neue verkünden, bleibt auch hier nur das ohnmächtige Zuschauen derer, die wiederum für die Verbindlichkeiten geradestehen: Sie und Ich.

Dass nun nicht alles Gold ist, was glänzt mussten nun auch die mit Petrodollars verwöhnten Araber in Dubai feststellen. Die sprichwörtlich auf Sand gebauten Megalomenbauwerke sind nun offensichtlich auch in den Sand gesetzt, da die Superreichen auf Pump gebaut haben und nun aufgrund fehlender Interessenten ihrer hübschen Immobilen ihren Investoren vermitteln müssen, dass sie leider am Bedarf vorbei produziert haben. Auch hier gilt, Reichtum schützt vor Torheiten nicht. Aber was soll s. So langsam bröckeln auch die hübschesten Fassaden.

"Freiheit ist Sklaverei, Wahrheit ist Lüge, Krieg bedeutet Frieden!" So haben wir von George Orwell erfahren, dass die Dinge auf dem Kopf stehen. Ihr Gegenteil ist richtig. Jetzt wird klar, warum Alfred E. Obama den Nobelpreis für "Frieden" erhält, weil er gar keinen Krieg führt, sondern die Afghanen zum Frieden bekehrt. Unser bunter Kanzler führt auch kein Krieg in Afghanistan, sondern organisiert ein robustes Biwak unter Manöverbedingungen (zu meiner Bundeswehrzeit nannte man das eine Freilaufende Übung), zu dem der Bürgermeister von Zentral-Kabul - Herrn Karsai - eingeladen hat, um den Opiumanbau sicherer zu gestalten. Um diesen Frieden nun endgültig zu beenden müssen erst noch ein paar 10.000 Soldaten eingeflogen werden, bevor diese dann wieder abziehen sollen. Das ist Orwellsche Dialektik in Reinkultur. Frieden schaffen mit immer mehr Waffen.

Mit dem Frieden ist es nun auch in der ruhigen Schweiz vorbei, deren Menschen sich erfrecht haben, in einer Volksabstimmung ihr Votum gegen Minarette abzugeben. Eine Güllewelle der besonderen Art ergießt sich über die Eidgenossen, was zu der Vermutung Anlass geben sollte, dass diese Inszenierung der Global-Player nun genutzt wird, um die Tell sche Trutzburg unter Beschuss zu nehmen. Aus der Schweizer Flagge ist ein Fadenkreuz geworden, mit dem sich trefflich anlegen kann. Nicht die Muslime haben sich zu integrieren, nein die Schweizer haben alles zu tolerieren.

Bleibt zum Schluss nur unser eigener Frieden, jenseits des Krieges jeder gegen jeden. Der Krieg im Außen kann nur geführt und unterhalten werden, weil kein Frieden in uns ist, denn das Außen ist nichts anderes als ein Spiegel unseres Inneren. Wir dürfen gespannt sein, wann wir erkennen und uns bewusst werden, was und wer wir sind.


03. September 2009

Die Neuner-Serie
Die Neun ist die Ziffer mit dem höchsten nominalen Wert. Sie steht für Vollendung in der materiellen Welt. Sie ist aber nicht das Ziel der Welt, sondern kennzeichnet eine Zwischenstation auf dem Weg in die geistige Welt. Wer sich ein wenig mit Spiritualität beschäftigt, wird feststellen, dass diese Transformation mit allen (materiellen) Mitteln zu verhindern versucht wird. Aber sicher ist, dass das, was kommen wird nicht aufzuhalten ist, auch wenn die Sirenen aller Wahrheitsministerien und Wahrheitsmedien zusammen etwas anderes verkünden. Es hat den Anschein, als ob das Deutsche Jahrhundert 100 Jahre erfolgreich verhindert werden sollte: 1919: Die Weimarer Republik organisiert sich ohne Fundament auf dem Versailler-Diktat 1939: Der 2. Weltkrieg wird inszeniert, um das zu Ende zu führen, was seit Versailles im stand-by steht 1949: Die zweite deutsche Republik wird auf einem Fundament gegründet, von dem Staatsrechtler Prof. Theodor Eschenburg einst feststellte, das derjenige, der an den Schuld-Doktrinen zweifele, die Bausteine dieses Fundamentes zerstörte 1989: Zusammenbruch der DDR und die völkerrechtlich unwirksame "Wiedervereinigung" zweier im Vasalenstatus befindlichen Pseudostaaten 2009: Unaufhaltsamer Zusammenbruch des auf Schuldgeld basierenden Finanzsystems, flankiert von der "Schweinegrippe" und propagierter globalen Impfung. und nun????
24. August 2009

Hochzeit
Wir geben heute die Vermählung folgender Programme bekannt: H1N1 (Schwein) vereinigt sich mit H1N1 (Vogel). Was reiflich gehegt wird, trägt nun endlich Früchte. Labor sei dank. Möge dieser Hybrid nun die letzten Zweifler überzeugen, auf das sie gebeugten Hauptes zur Tankstelle marschieren und sich ihre Absolution in Form einer unscheinbaren Lösung intramuskulär injizieren lassen.

Lobgesang 2.0
H1N1, dein Reich komme, dein Wille geschehe.
Fortan schwöre ich allen Bastarden ab und unterwerfe mich deinem Befehl.
Eliminiere meinen Restverstand und mache mich zu einem willfährigen Automaten deiner Gnade.
Schütze mich vor meiner Intuition, denn sie ist Häresie.
Was ich selbst will und vermag ist von Übel.
Du, der du alles überblickst und kontrollierst weiß es besser.
Nur Du weist, was gut für mich ist. Drum verfüge über mich nach Belieben.
Ich gelobe jetzt feierlich: Jonestown war gestern heute ist H1N1.
Im tiefsten Inneren weiß ich jetzt, dass ich ein wert- und nutzloser Konsument bin.
Es gibt zu viele von mir. Der Weg vom Hühnerhof zum Hundefriseur war lang, aber er ist nun zu Ende.
Aus dem Vollerwerbs-Sammler wurde ein Rund-um-die-Uhr-Jäger, daraus der Bauer und schließlich der Industriearbeiter.
Wir sind nun endlich angekommen in der immerwährenden Dienstleistung, doch jetzt ist Schluss. Es gibt nichts Neues mehr.
Ich bin nun bereit für meine "Erneuerung" und gelobe dir H1N1 meine Gefolgschaft. Ich trage mein Kreuz mit Freude. Bitte weise mir die rechte Öffnung im Acker zu, auf das ich auch tief unten deinen Namen preise: H1N1.


Warum sollten Menschen ernsthaft von der Impfung verschont werden, wenn sie sich nicht mal gegen das Glühbirnenverbot zur Wehr setzen und diese Entscheidung kommentarlos hinnehmen. Wie hatte es Jean Claude Junker einmal formuliert. "Wir machen einfach was und schauen, wie weit wir gehen können ohne Gegenwind zu ernten." Nun dann brauchen wir auch kein warmes Licht mehr. Das kalte reicht allemal. Wer ein wenig mehr über diese Schweinegrippe erfahren möchte, möge dieses aufschlussreiche Interview lesen.


20. August 2009

Wahlkampf
Am Ortseingang unseres beschaulichen Städtchens prangt ein riesiges Plakat: Der Wahrheitsminister höchstselbst sitzt in einem Flugzeug und ließt Zeitung. Seine Botschaft lautet SICHERHEIT und FREIHEIT. Da wir wissen, dass politische Aussagen immer auf dem Kopf stehen wird umgekehrt ein Schuh draus. ANGST und SKLAVEREI ist der Packungsinhalt Unser bunter Kanzler glänzt mit "Wir haben die Kraft". Drehen wir das um entsteht: "Wir sind am ENDE". Noch ist es ruhig im Land. Löhne und Stütze werden noch überwiesen. Und dann ist Wahltag. Bis dahin wird der Blätterwald und das Fernsehen auf Valiumfrequenz informieren und den geneigten Bürger ruhigstellen. Und dann kocht die Suppe über.


07. August 2009

Crisis? What crisis?
Kennen Sie diese LP von Supertramp noch? Da hat es sich ein Mensch inmitten von Dreck und Untergang auf einer Müllhalde gemütlich gemacht: Mit Sonnenschirm und einem Drink ausgerüstet saß ein Herr auf einer Sonnenliege und betrachte seine Umgebung durch eine schöne Brille. So ähnlich geht es den meisten Menschen zur Zeit auch. Der August ist warm, für Heizung muss noch kein Geld ausgegeben werden und wer kann, genießt den Sommer. Die Medien verkünden das Ende der Krise. Das gefühlte Wirtschaftsbarometer zeigt Aufschwung und die Banker machen das, wofür sie dressiert wurden. Sie kreieren weiter fleißig FIAT-Money. Business as usual. Krise? Was für eine Krise? Von dem Tornado hat uns bislang nur eine Welle erreicht. Wir befinden uns noch im Auge des Sturms. Sie wissen, wie es da aussieht. Sonnig, ein laues Lüftlein weht und weit und breit ist nichts Gefährliches zu sehen. Doch da am Horizont fliegt ein Schweinchen, ein seltsames Wesen. Es bringt keine Geschenke, sondern die Grippe. Wieso gerade jetzt? Wir sollen uns alle gegen dieses kleine Wesen impfen lassen. Ob es uns auch schützen tut, dieses kleine Spritzchen oder fahren wir uns gar etwas anderes ein?? Was haben die Trojaner doch für ein komisches Pferd in ihre Festung geschleppt und schliefen anschließend den Schlaf der Gerechten. Doch dann kamen des Nächtens Odysseus und sein seine Mannen heraus und ratz, fatz war alles in Dutt (wie sich Walter Kempowski in Tadelöser und Wolf auszudrücken beliebte). Und schon veränderte sich Hypnos zu Thanatos. Wer also an diesem Trojaner Interesse hat, möge sich schnellstens impfen lassen. Frau Albright, die Außenministerin unter William Clinton hatte schon vor Jahren gesagt, dass dieser Globus höchstens 1-2 Milliarden Menschen verträgt. Und der Rest? Nun ja, das mag sich jeder selbst ausmalen: Globalisierung und globales Reinemachen gehören irgendwie zusammen. Könnte diese Ruhe verordnet sein? So bis September, wenn sich die Systemparteien wieder "wählen" lassen. Werden die Herrschaften dann die Katze aus dem Sack lassen? Was uns bevorsteht ist ja von niemandem zu erfahren. Einzig die Polizeigewerkschaft plaudert schon ein wenig. Gibt es dann gar keine Alternative? Schauen Sie sich doch noch mal die Seite von Michael Köhne an, vielleicht sollten wir den Mut haben, uns zu besinnen und etwas unerwartetes tun, nämlich keine Systempartei wählen.


04. Juni 2009

Europawahl
Am kommenden Sonntag dürfen die Europäer die Besatzungsmitglieder des Brüsseler bzw. Strassburger Raumschiff "wählen". Dort schweben sie dann hinfort in supranationale Sphären, weit, weit weg von den Menschen, deren Interessen sie zu vertreten vorgeben. Unsere Obrigkeit nennt diese Ansammlung von Abgeordneten zwar Parlament, aber es ist kein Parlament, da es niemanden kontrolliert, wie zum Beispiel eine Regierung. Selbst wenn es eine europäische Regierung geben sollte, sollten wir uns nicht dem Irrglauben hingeben, das dieses "Parlament" eine Kontrollfunktion ausüben wird. Das Ermächtigungsgesetzt von Lissabon sieht nämlich eine Machtausweitung der Politkommissare vor. In der UdSSR gab es zwar auch ein Parlament, doch zu sagen hatte es nichts. Es akklamierte die Beschlüsse des ZK der KPdSU. Worauf das ganze hinausläuft ist eine Abschaffung der europäischen Staaten zwecks "Angleichung", "Harmonisierung", "Integration" und ähnliche Orwellschen Metaphern. Die im europäischen "Parlament" sitzenden Damen und Herren können zwar Beschlüsse fassen, aber die sind für niemanden verbindlich. Erst recht nicht für das Politbüro in Brüssel. Dort sitzen die PolitKommissare der EUdSSR, die nicht durch die Europäer bestimmt werden. Was diese Kommissare von den Völkern halten ist seit dem "NO" der Iren offenkundig. Es interessiert diese Herrschaften nicht. Sie machen einfach weiter und tun so, als hätten sie es nicht bemerkt. Wer also diese Strukturen haben möchte, die auf einen diktatorischen Superstaat hinauslaufen, möge dies mit seinem Kreuzchen am Sonntag tun. Er hat aber auch die Möglichkeit den Stimmzettel ungültig zu machen und seinen Kommentar auf die Rückseite schreiben: "Keine Legitimation der EUdSSR"

Andre Lichtenschlag hat in ef-online folgenden Ausblick skizziert:
"Wer in den 70er oder 80er Jahren in der Nacht mit dem Flugzeug von Westeuropa über den eisernen Vorhang jettete, bemerkte unschwer, dass es drüben dunkler war. Satellitenaufnahmen von Korea zeigen noch heute den Unterschied: hier ein hell erleuchtetes kapitalistisches Südkorea, dort der finstere kommunistische Norden. Bald könnte sich auch diese Bild umkehren. Wer dann aus dem neukapitalistischen Russland oder China in den neusozialistischen Westen reist, wird in die Dunkelheit düsen. Nach dem großen Bruder USA hat nun auch die EU beschlossen, warm und angenehmer leuchtende Glühbirnen zu verbieten, die hellsten davon bereits im nächsten Jahr. Es ist nur ein weiterer Schritt bei der Umkehr von Freiheit und Sozialismus zwischen Ost und West. Außenpolitisch ist der ideologisch motivierte imperialistische und aggressive kommunistische Weltbeglücker unter sowjetischer Führung längst abgelöst durch einen ebenso sendungsbewussten und aggressiven Demokratieexporteur unter US-amerikanischem Befehl. Es sind zuweilen sogar dieselben Aufmarschgebiete in den afghanischen Bergen, die ausgetauscht wurden. Wo tausende russische Soldaten von den kommunistischen Führern bereitwillig für deren Größenwahn geopfert wurden, da fallen heute die US-Boys und zunehmend auch Europäer für die Wichtigtuerei ihrer demokratischen Führer. Wer die Freiheit genießen möchte, in der Öffentlichkeit Alkohol oder Tabak ungestört von Werbeverboten und krankmachenden Warnhinweisen zu genießen, wer seine Angestellten oder gar Gäste nicht nach Geschlechterquoten und Antidiskriminierungsparagraphen "auswählen" möchte, wer überhohe und starre Steuer- und Abgabensätze durch eine niedrige Flat-Tax und flexible Korruption tauschen möchte, wer die Indoktrination seiner Kleinkinder durch penetrante Gendertanten und Klimakommissare bereits im Kindergarten vermeiden möchte, der wird bald nach China oder Russland ins Lichterland reisen müssen, solange ihm das noch erlaubt ist. Der "antifaschistische Schutzwall" wird der letzte Schritt der Nachahmung einer außer Rand und Band geratenen, bis in die Haarspitzen totalitären Politikerkaste im Westen sein, danach wird es finster. Das Leben in einem solchen Land kann in den Werken Alexander Solschenizyns studiert werden, solange diese nicht verboten sind wie bereits andere von Amtswegen unerwünschte Geschichtsliteratur."

Es liegt an uns selbst, ob wir unsere verlorengehende Freiheit wieder erringen oder ob wir uns der Mainstream-Gehirnwäsche unterwerfen und unseren Restverstand öffentlich entsorgen. Bücherverbrennung ist nichts dagegen.


21. Mai 2009

Am Sonntag wird in Deutschland unser neues Staatsoberhaupt gewählt. Wenn Frau Schwan als neuer Bürgermeister in Bellevue einzieht, heißt es dann "Staatsoberhäuptin" und wird dann neues Amtspapier gedruckt mit dem Kopf "Bundespräsidentin"? Es spielt keine Rolle, wen die Bundesversammlung wählt, da der Kopf eines Pseudostaates nur ein Politdummy ist, auf denen die Menschen ihre Wünsche projizieren dürfen. Ob der ehemalige Sparkassenchef bleibt oder die studierte Marxistin kommt ist für die tributpflichtigen Vasallen unerheblich. Sie zahlen dankbar die Apanagen. Die Frage ist, wie lange noch? Das britische Jahrhundert ging vor 100 Jahren unter, das amerikanische Jahrhundert verabschiedet sich gerade und wessen Jahrhundert folgt dann? Wie wäre es mit einem Jahrhundert der Dichter und Denker?

Sie erinnern sich an die Kampagne "Du bist Deutschland?", den Versuch fehlende Identität durch Marketing zu kompensieren? Unser Minister für Staatsicherheit und Wahrheit hat diese lebensuntüchtige Blüte nun gezupft und gegen eine neue ersetzt. Er hat nämlich herausgefunden, dass es dialektisch klug wäre, jeden Menschen in diesem Lande prophylaktisch als schuldigen zweibeinigen Primaten zu deklarieren, damit es auch so schön ruhig bleibt: Du bist Terrorist.

01. April 2009

In einem Aufsehen erregenden Interview mit dem US-Fernsehsender FOX-News gibt Präsident Barack Obama einen tiefgründigen Einblick ins Geldsystem: "Der Dollar ist nur eine Illusion" - eigentlich sei die US-Wähurng wertlos.
In der Sendung "60 Minutes" sollte der US-Präsident Rede und Antwort stehen zu den Ursachen der Finanzkrise und möglichen Lösungsmöglichkeiten. Doch die Journalistenrunde staunte nicht schlecht, als ihnen Obama mitteilte, daß die Krise tieferliegende Ursachen hätte, als manch einer annehmen würde.
Wörtlich führte Obama aus, daß die Subprime-Krise eigentlich kein amerikanisch-spezifisches Problem sei, sondern ein Problem des Geldsystems. Dieses beruhe darauf, daß durch Zinseszinseffekte immer mehr Schulden entstünden und infolge dessen immer mehr Schuldner gesucht werden müßten. Die logische Konsequenz sei deshalb, daß auch kreditunwürdigen Personen riesige Dollarbeträge ausgeliehen wurden. Wörtlich sagte Obama: "Unser Geld ist eine Illusion".
Wie das denn zu verstehen sei, hakte die Journalistenrunde darauf hin nach. Obama blieb die Antwort nicht schuldig: "Geld ist nichts anderes als Schulden. Das Geld, das sie in der Tasche haben, sind die Schulden eines Anderen. Geld entsteht nur durch Schulden. Und dies sei genau das Problem, das wir gerade haben".
Ein Chefvolkswirt in der Fragerunde wandte ein, ob dies denn nun bedeute, daß die Rückzahlung von Schulden auch Geld vernichten würde. Obama sagte, daß dies genau so sei.
Die Rückzahlung von Schulden vernichte Geld. Das sei auch der Grund, warum sich der Dollar verknappe und deshalb gegenüber anderen Währungen im Wert steige: "Im Dollar gibt es die meisten Kredite. Werden diese auch nur zum Teil beglichen, wird Geld vernichtet und der Dollar knapp und teuer". Dies sei der einzige Grund, warum der Greenback gegen andere Währungen steige, denn eigentlich sei man an einem schwachen Dollar interessiert.
Aber das Grundproblem sehe er darin, daß das Geldsystem auf immer höhere Schuldenstände angewiesen sei. Schulden aber könne man nicht unbegrenzt machen. "Deshalb sind wir ja jetzt so tief im Schlamassel" - so der US-Präsident wörtlich.
"Soll das also heißen, daß es Geld in seiner reinen Form gar nicht gibt?" - wollte ein Journalist wissen. Obama nickte und meinte, daß es genau so sei. Und weil jetzt alle bis zum Maximum verschuldet seien, wäre das Geld in der Tasche praktisch wertlos und deshalb hätte man jetzt ein großes Problem. Dies sei allerdings nicht nur ein Dollar-spezifisches Problem, sondern ein Problem aller Währungen.
Ein anderer Journalist wollte wissen, wie es denn um die FED bestellt sei, die gerade über 1 Billion Dollar ausleiht. Darauf gab Obama wohl eines der bestgehüteten Geheimnisse preis: Die FED hätte gar kein Geld. Sie schafft es aus dem Nichts - per Knopfdruck, wie ein Zauberer.
Obama gab zu, daß er vorher mit dem Zentralbankchef Bernanke über dieses Problem gesprochen habe und dieser ihm geraten habe, die Fakten lieber nicht an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch er, Obama, stehe schließlich für den Wechsel (Change) und das würde eben auch einen Paradigmenwechsel beim Geld und bezüglich seiner Informationspflicht bedeuten.
Darauf entgegnete ein Reporter empört: "Wollen Sie damit sagen, dass die FED Geld aus dem Nichts schafft - während Andere schwer dafür arbeiten müssen?"
"Genau so ist es" antwortete Obama. Aber er würde sich dafür einsetzen, daß es in Zukunft auch im Geldsystm ehrlicher zugehen müsse und werde. Es könne nicht angehen, daß Banken oder die Zentralbank Geld aus dem Nichts schafften und sich Konzernchefs die Taschen füllten, während Andere schwer dafür arbeiten müßten.
Der US-Präsident machte sich ausdrücklich stark für ein neuartiges Geldsystem, gab aber zu bedenken, daß dies eine außerordentlich schwierige Aufgabe sei. Der letzte Präsident, der dies versucht habe, bezahlte dies mit seinem Leben. Obama: "Ich will nicht so enden wie Kennedy. Ich will wirklich etwas verändern. Wir müssen das System ändern. Und: Yes, we can!"
Welche Maßnahmen im Einzelnen geplant seien, darüber ließ Obama die Expertenrunde im Dunkeln. Er riet den Journalisten jedoch, beim nächsten Mal den Fed-Chef Bernanke selbst einzuladen. Dieser kenne sich noch besser mit den Tücken des Geldsystems aus. Er sei jetzt schon gespannt, welche Lösung Bernanke vorschlagen werde.
APRIL APRIL
13. März 2009
Es ist wieder viel passiert, nur leider nichts gutes, obwohl unsere gewählte Obrigkeit ohne Unterlass versichert, dass man das mögliche tue. Hier liegt bereits der erste Irrtum, denn Politiker tun nicht was möglich ist, sondern nur was sie dürfen, sprich, was ihnen ihre Auftraggeber soufflieren. Derweil dürfen sich die offiziellen und offiziösen Lichtgestalten in Bestürzung und Erschütterung üben, weil ein 17 Jähriger in einer Realschule Amok lief und gezielt Frauen und Mädchen erschoss. Die Ereignisse in Winnenden demonstrieren wieder einmal eindringlich, wohin die Gender-Mainsteam-Entwicklung geführt hat. Natürlich werden dieser Zusammenhang nicht dargestellt, schließlich wiederspräche das den aktuellen Ideologien, das alles gleich zu seien habe und das geschlechtliche Identität am besten dadurch zu erzielen sei, wenn sich die Jungen wie Mädchen und Mädchen wie Jungens verhalten. Diese Angleichung erhält seinen Obrigkeitscharakter durch den jeweiligen "Gleichstellungsbeauftragten". Selbstverständlich hat auch der Integrationsbeauftragte der Bundesregierung nicht versäumt nachzufragen, ob gezielt "Migranten" Opfer der Tat gewesen seien, um auch auf diesem Gebiet wieder einen Schuldkomplex zu bedienen. Die (vorhersehbare) Katastrophe in der Realschule legt ein beredtes Zeugnis einer gescheiterten Mannwerdung ab und reiht sich nahtlos an die Geschichten von Jungen, (Mädchen laufen nicht Amok) die in der Vergangenheit in Schulen ein Blutbad anrichteten. Es ist zugegebener Maßen einfacher die nachrückende männliche Generation mit Antidepressiva und Ritalin ruhigzustellen, als ihnen glaubhafte männliche Vorbilder anzubieten, die sie bei der Metamorphose zum authentischen Mann unterstützen. Das kann aus nachvollziehbaren Gründen nicht gelingen, wenn Jungen nur oder überwiegend mit Frauen (Kindergarten, Schule) konfrontiert werden und zu Hause mit abwesenden Vätern zu tun haben, die sich aus welchen Gründen auch immer verweigern. Nicht selten sind dies Väter, die ihrerseits ohne Väter aufwuchsen und in die Mädchenrolle hineingedrückt werden und die dann dazu neigen, ihren Zorn auf alles Weibliche zu projizieren. Im günstigsten Fall wird daraus ein Macho, im schlechtesten Falle ein Amokläufer oder Frauenschänder. Das nutz- und wertlose Geschlecht rächt sich auf brutale Art und Weise getreu nach dem Motto, das bei Menschen schließlich und endlich das zum Ausdruck kommt, was in sie hineinwirkt.
Nun freut es uns, dass das Vakuum sinn- und geschlechtsentleerter männlicher Zweibeiner mit förderlicher Ablenkung aus den friedliebenden USA gefüllt wird. Ballerspiele sublimieren auf hervorragende Art und Weise jene Kompensation, die aus (gewollten und geförderten) Minderwert resultiert. Killerspiele sind nicht Ursache von Gewalt, sondern ein Symptom der Autoaggression, die sich in aller Regel entwickelt, wenn Jungen dafür um Entschuldigung bitten müssen, dass sie das falsche Geschlecht haben. Es ist so einfach, wenn man die Prinzipien erkennt und sich nicht mit vordergründigen, gefärbten und ideologisch durchsichtigen Erklärungen zufriedengibt. Es gibt eine Antwort auf die Frage, WARUM so etwas passiert. Aber die tatsächlichen Gründe interessieren nicht sonderlich, weil dann am System Veränderungen fällig wären. Kohorten von Systemexperten reden in Talkrunden um den heißen Brei ohne den pathologischen Kern auch nur annähernd zu treffen. Cui bono?
Veränderungen sind allerorten fällig, aber das System bietet jede Form der Ablenkung und Täuschung auf, um diese zu verhindern. So wird erzählt, dass die Wirtschaftskrise Geld vernichtet habe. Das ist dummes Zeug, da nichts verloren geht. Das viele Geld wechselt lediglich den Besitzer. Im Wilden Westen raubten maskierte Bösewichter Banken aus. Heute werden globale Raubzüge im Nebel von Wirtschaftskrisen durchgeführt. Es zeugt von reichlicher Naivität, wenn selbst der SPIEGEL verlauten lässt, dass es ein Fehler gewesen sei, die Lehman-Brothers fallen zu lassen. Die Architekten und Kontrolleure des globalen Systems machen keine Fehler. Der Zusammenbruch war geplant, sonst wäre die gewünschte Kettenreaktion ausgeblieben, die den Raubzug erst ermöglicht. Es spielt letztlich keine Rolle, ob ein Ungestillter mit einem Gewehr oder einer Tastatur Amok läuft. Beide erzeugen das gleiche Gefühl: ANGST und damit den Ruf nach mehr Sicherheit vor diesen Bösewichtern, hinter denen die Player in Ruhe ihr Spielchen spielen können. Wann kommt Game over?

15. Januar 2009
Wir dürfen gespannt sein, wie lange sich das manipulative Wirtschafts- Finanz- und Politiksystem noch über Wasser zu halten vermag. Doch wir sind voller Hoffnung, denn schließlich ist uns eine neuer Erlöser geschickt worden, der es schon richten wird. Die Frage ist nur für wen und auf wessen Rechnung. Im Nahen Osten wird gerade der Krieg zur Abschaffung alle Kriege geführt. Die Nationalzionisten bekämpfen eifrig das, was sie selbst installiert haben. Gaza ist ein augenfälliges Symptom für den Dreischritt (inszeniertes) Problem - Reaktion - Lösung. Wobei die Lösung gleich das neue Problem darstellt. Und so geht es munter weiter. Der Mensch ist nach offiziellen Verlautbarungen ein lernfähiges Wesen. Quot erat demonstrandum.

Das System zerstört sich gerade selbst und inszeniert ein "finale furiosum" mit Pauken und Trompeten. Hoch bezahlte Kapazitäten empfehlen genau jene Maßnahmen zur Rettung des Wirtschaftssystems, die zu eben diesem Problem geführt haben. Von den Damen und Herren, die eifrig "Gipfel" abhalten sollte nicht erwartet werden, dass sie uns mit neuen Ideen versorgen. Es ist nicht ihre Aufgabe. Sie stellen das Wach- und Ablenkungspersonal vor der Intensivstation dar, das den klinisch toten Patienten vor allzu neugierigen Blicken der so genannten Öffentlichkeit schützen soll. Das System ist tot, lang lebe das System.