Archiv 2010



. Juni 2010

Der Eintritt in den verbotenen Raum
Wer die Abhandlung über die Kornkreise vorgestern gelesen hat wird über einen Namen gestolpert sein, der ihm bisweilen im Mathematikunterricht begegnet ist. Die Eulersche Identität. Leonhard Euler hatte in der Mitte des 18. Jahrhundert ein Bindeglied formuliert, das die Welten der euklidischen Geometrie, der Arithmetik und der Wachstumsmathematik (Exponentialfunktionen) verband. Er tat im Grunde etwas ungeheuerliches, in dem er etwas verbotenes tat. Sie kennen vielleicht noch die Regel, das es nicht erlaubt ist, aus einer negativen Zahl die Wurzel zu ziehen. Sie dürfen auch nicht durch die Zahl Null dividieren. Leonhard Euler hatte 1748 das Passwort für eine andere Welt jenseits des begrenzten Kreises geliefert und dies in einer Gleichung übermittelt: ei + 1 = 0. Sie ist eine transzendente Gleichung, auch philosophisch, da sie uns den Übergang in die andere Welt mathematisch beschreibt: Wenn man die Eulersche Zahl e mit dem Produkt aus der Kreiszahl und dem Wert i potenziert und diesen Wert mit 1 addiert erhält man 0. Was ist der Wert i? Hier wird es interessant, denn Euler umging damit ein Verbot. Wenn es nicht erlaubt ist, aus negativen Zahlen eine Wurzel zu ziehen definiere ich einfach um: i2=-1. Wenn Sie aus dieser Gleichung die Wurzel ziehen stoßen sie auf das, was offiziell nicht definiert ist, so wie sie auch nicht durch Null dividieren können. Die Null ist aber keine Ziffer, sondern ein SYMBOL für die unbegrenzte Ganzheit.
Was steckt hinter dieser Gleichung, die nebenbei bemerkt als schönste Formel der Mathematik gilt? Wer sich in der bekannten Welt bewegen will ist gut damit beraten, die imaginäre Grenze, die sich in der Eulerschen Zahl verbirgt nicht zu überschreiten. Wer wissen möchte, was es damit auf sich hat möge sich mit dieser kleinen Demonstration beschäftigen. Sie zeigt nämlich sehr anschaulich, dass wir - egal wie wir uns bewegen - nicht vom Fleck kommen und uns im Kreis bewegen, solange wir nur das erlaubte (definierte, also BEGRENZTE) tun. Da liegt die versteckte Botschaft. Warum teile ich ihnen das überhaupt mit? Weil mit dieser Formel eine Spötterei verbunden ist, die sagt, dass diese Formel nichts anderes aussage als: "Wenn man sich umdreht, schaut man in die andere Richtung." Ich würde es anders ausdrücken: "Wenn sie alles drehen, erfahren Sie die Wahrheit". Die Eulersche Zahl ist der Motor für alles, was krankhaft wächst, zum Beispiel die Zinseszinskurve. Wenn wir daraus kommen wollen, müssen wir diese Zahl drehen und kommen somit zum sogenannten natürlichen! Logarithmus. Hier liegt die Basis für Gesundung.


24. Juni 2010

Der Phasenwechsel - Die Vorstufe zum Paradigmenwechsel
In zwei Tagen ist Vollmond. So weit, so gut. An diesem Tag treten nicht nur Sonn und Mondin in Opposition, sondern 7 weitere Planeten stehen in Reih und Glied und ergänzen dieses Ereignis. Astronomie ist eine feine Sache, da sie die Gesetze der Mathematik, Physik und der Chemie (Kernphysik) auf wundersame Art und Weise vereint. Es ist den - zugegebenermaßen nicht konventionellen - Verknüpfungen geschuldet, die uns den Blick jenseits des Normalen erlauben. Und siehe da, zum Schluss macht alles Sinn. Es sind unsere Begrenzungen im Denken, die verhindern, dass wir entscheidende Zusammenhänge sehen. Wem das nützt dürfte einsichtig sein. Querdenkende Menschen stellen nämlich Fragen und erwarten Antworten. Lineardenker und Dumme stellen keine wirklich interessanten Fragen. Doch lesen Sie selbst, denn alles weitere finden in den Abhandlungen über die Kornkreise bei der Windmühle von Wilton.


09. Juni 2010

Videotip: Schwarz wie Milch
Vom goldenen Kalb zum goldenen Zeitalter (Der Wandel vom Mangel zur Fülle)
Die Begriffswelt des Menschen wird vom Mangel beherrscht. Sie ist durchdrungen von Dingen, die nicht anwesend sind. Sie fehlen schlicht, sind nie da oder chronisch knapp. Aus diesem Fehl erwachsen Fehler als Ausdruck des Mangels. Die Repräsentation des Mangels erzeugt kein Bewusstsein der Fülle, sondern ein Bewusstsein des Mangelhaften und bisweilen Ungenügenden. Die Sozialisation des Menschen erlaubt dem Gemeinen in der Regel nicht, sich dem Wesen seines Mangels zu erschließen, weil ihm keine Gelegenheit gegeben wird, sich mit dem Phänomen gründlich auseinander zusetzen. Das, was ihm stattdessen im Überdruss angeboten wird dient dem Füllen der Leere durch Kompensation. Dabei wird peinlichst darauf geachtet, dass er nachträglich nicht das bekommt, was ihm tatsächlich fehlt, um damit den Mangel zu beheben, sondern platzgreifende Dinge, die diesen leeren Raum lediglich anfüllen, aber eben nicht erfüllen. Durch umsichtige Arrangements derer, die dieses Spiel kontrollieren wird verhindert, dass die Menschen zur Besinnung kommen. Stattdessen werden sie von Inszenierung zur Inszenierung gehetzt. Es gibt unter diesen Voraussetzungen kein zuverlässigeres Motiv als den Mangel für das eigene Tun und Streben. Der Mangelhafte wird aber nicht satt, sondern bleibt hungrig. Nur so ist die Gier zu erklären. Ein satter Löwe käme nie auf die Idee auf Jagd zu gehen. Wozu? Mangelhafte werden nie satt, das ist so beabsichtigt um sie auf Dauer zu beschäftigen.

Ein Mensch hingegen, der in der Fülle ist und sein Gewahrsein aus sich selbst schöpft ist nicht empfänglich für die Korruptionen des Verstandes, der nach Schließen von Lücken gemahnt. Der Vollständige ist jemand, der ungeteilt ist, dessen Dasein respektiert sein Sosein akzeptiert und seine Grenzen unverletzt sind. Es gibt nur wenige, die diese Kriterien erfüllen. Solange wir das System des Mangels bedienen, also nach deren Regeln funktionieren, ändert sich nichts. Im Zentrum dieses Mangelsystem steht das fast 4.000 Jahre alte Geldsystem, das eine kleine Gruppe von Hebräern eingeführt hat und auch heute noch unter der Kontrolle ihrer Nachfahren steht. Geld regiert die Welt und wer kontrolliert das Geld? Eine Handvoll Geldschöpfer, nach deren Geschicken Staaten geführt werden. Wir sollten dabei im Auge haben, das die vermeintlichen Staatsformen nicht über das Machtmonopol verfügen, wie diese es vorgeben. Diese dienen der Ablenkung und der Projektion. In der so genannten Demokratie wird zwar gewählt, aber nichts entschieden. Der Wähler gibt bekanntermaßen seine Stimme ab und hat dann den Mund zu halten. Die, die gewählt werden haben nichts zu sagen und die, die das Sagen haben, werden nicht gewählt. Geradestehen dafür müssen die Bürger der Länder. Die Menschen heißen deshalb so, weil sie mit ihrer Leistung dafür bürgen, dass die Schuldscheine, die jene in ihrem Namen ausstellen, die vorgeben, sie zu vertreten, auch eingelöst werden. Zahlen tun immer dieselben und den Nutzen haben auch immer dieselben. Dies sind die Merkmale der modernen Sklaverei.

Das neue Zeitalter wird ohne dieses Zinssystem auskommen, da es nicht mehr von Bürgern, sondern von Freien gestaltet wird. Sie werden frei sein von künstlich erzeugtem Mangel und werden an allem teilhaben, was existiert. Mit der Überwindung des Mangels werden die unterschiedlichen Ausdrucksformen der Kompensation wie Gier, Politik und Krankheit überflüssig. Fehler, Schuld und Schulden gehören dann der Geschichte an, da sie im Kern den Mangel repräsentieren. Das sind weder Naturgesetze noch von Gott gegeben, sondern von empathielosen Wesen ersonnen und in die Welt getragen. Ihre Zeit ist um. (Wer an dieser Stelle annehmen sollte, dass der Kapitalismus von Sozialismus abgelöst wird der hat das Prinzip nicht verstanden, denn beide Systeme stellen zwei Seiten der gleichen Medaille da, die von derselben Quelle kontrolliert wird.)
Was bedeutet die Fülle im Umkehrschluss? Wer frei ist von Bevormundung und moderner Sklaverei ist fortan sowohl für sein Tun als auch sein Unterlassen verantwortlich. Der Preis der Freiheit die Verantwortung für sich selbst.



15. Mai 2010

Der rote Barbar (Barbarossa)
Die antiken Helenen und Römer pflegten all jene, die nicht zu ihrem Kulturkreis gehörten, als Barbaren zu bezeichnen. Kelten, Germanen, Normannen und Sachsen waren in ihren Augen ungebildet, roh und primitiv. So steht es zumindest in den Geschichtsbüchern. Woher wissen die Geschichtenschreiber das? Weil die ehemaligen Herrschenden diese Geschichten so niedergeschrieben haben. Diejenigen, über die die Herrschenden geschrieben haben, haben selbst keine Schriften hinterlassen und das ist bemerkenswert. Ihre geistigen Führer, die Druiden, korrespondierten zwar auf Griechisch, weigerten sich allerdings, ihr Wissen schriftlich zu fixieren. Das, was sie über die Beschaffenheit der Welt wussten haben sie durch Zwiesprache mit den Repräsentanten eben dieser Welt erfahren und raunten sich dieses Wissen zu. Sie befragten die Welt und erhielten Antworten über die Runen. Die Druiden wussten, dass nur das Wissen, das sie im Herzen trugen etwas wert war. Wissen, das sich zwischen den Ohren abspielt, hat damit nichts zu tun, da es durch Denken korrumpiert und zur Macht missbraucht wird. Das war nicht ihr Weg. Die Macht war der Weg der Römer. Diese waren zwar in der Lage, die Menschen und ihre Symbole zu zerstören, aber nicht das Wesen. Der Kern ist unantastbar, da er bar aller Materie ist. Und das gilt bis heute!

Das Imperium Romanum und das Mykenische Reich gründeten sich nicht auf dem Fleiß ihrer Menschen, sondern auf ihrer militärischen Überlegenheit und der Besteuerung fremder Länder. Nicht die Nordvölker waren die Barbaren, so wie es die Römer verstanden, sondern die Römer und Helenen selbst. Wer ihre Chronisten wie Plinius und Tacitus aufmerksam studiert und zwischen den Zeilen lesen kann, wird genau das feststellen können. Römer und Helen wussten zwar viel über das Denken, schließlich stifteten sie die intellektuellen Foren und begründeten die Philosophie, aber sie wussten so gut wie nichts vom Wesen des Lebens und seinen Verbindungen im und zum Menschen. Ihre Achtlosigkeit vor dem Leben zeigt sich nicht zuletzt in der Sklavenhaltung. Daher mussten ihnen alle Freien ein Dorn im Auge sein. Die Nordvölker waren quellenverbundene, freie Menschen.
Das haben die Geschichtenschreiber natürlich nicht geschrieben sondern wert darauf gelegt, die Rückständigkeit der heidnischen Barbaren zu beschreiben. Die geschriebene Geschichte entspricht in der Regel nie der Abbildung historischer Fakten, sondern dem aus den Beschreibungen erzeugten Zweck und der dahinterstehenden Absicht. Wenn wir die Geschichten umdrehen bekommen wir ein ziemlich genaues Bild der Wahrheit. Am Beispiel der Barbaren ist es aber nicht einmal erforderlich, ihren Inhalt zu drehen,

ondern sich den Begriff genau anzuschauen: Bar Bar.
Die Barbaren sind nichts anderes als die bar Baren, die Freien der Freien, die sich jeder Bevormundung wiedersetzten und der rote Barbar ist der König der Barbaren, der Freien, dessen Wesen unzerstörbar ist und transzendiert, wenn seine Zeit gekommen ist.
Die Ära dieser Freien, die in der Kaisersage seinen Ausdruck fand, ist 1817 von Friedrich Rückert in dem Gedicht "Der alte Barbarossa" verfasst worden:

Der alte Barbarossa,
der Kaiser Friederich,
im unterirdischen Schlosse
hält er verzaubert sich.
Er ist niemals gestorben,
er lebt darin noch jetzt;
er hat im Schloss verborgen
zum Schlaf sich hingesetzt.
Er hat hinabgenommen
des Reiches Herrlichkeit
und wird einst wiederkommen
mit ihr, zu seiner Zeit

Er nickte als wie im Traume
sein Aug halb offen zwinkt;
und je nach langem Raume
er einem Knaben winkt.
Er spricht im Schlaf zum Knaben:
Geh hin vors Schloss, o Zwerg
und sieh, ob noch die Raben
herfliegen um den Berg.
Und wenn die alten Raben
noch fliegen immerdar,
so muss ich auch noch schlafen
verzaubert hundert Jahr.


Barbarossa der Kaiser der Freien steht als Synonym für die Ära nach der Zeit der geistigen Korruption. Das Fischezeitalter hat mitnichten in die Freiheit des Geistes und des Bewusstseins geführt, sondern an eine noch stärkere Verkettung an das goldene Kalb, dem als Selbstzweck gehuldigt wird. Philosophie und Aufklärung haben nicht zur Klärung, sondern zu Verschleierung des Geistes geführt und das Metall und seine Abbildung in Geld sind der Ring, mit dem sich der geistig Tote an der Nase herumführen lässt. Die Lebendigen haben keine Angst vor dem Tod, nur die Toten selbst fürchten sich vor ihm. Mit dem Verschwinden dieses Kalbes verschwinden auch die geistig Toten, deren spirituelle Wurzeln gekappt wurden. Das, woran sie angeschlossen sind hat bestenfalls mit Überleben oder Funktionieren zu tun, aber nichts mit Erleben. Wer wieder rückverbunden wird mit seinen Quellen, ist Herrscher (Kaiser) seines eigenen Reiches.



11. Mai 2010

Dantes Inferno FIAT Money

Durante Alighieri genannt Dante beschrieb in seiner "göttlichen Komödie" die allegorische Wandlung seiner Zeit, das ehemalige Mittelalter in drei Phasen: Hölle, Feuer und Paradies. Leider folgte nach dem Mittelalter nicht das Paradies mit freien Menschen, sondern lediglich die Renaissance, die zwar den freien Geist proklamierte, ihn jedoch nicht freisetzte. Neid, Missgunst, Habgier und Heuchelei wechselten lediglich ihre Gewänder und überstanden die Purgatorio (Fegefeuer) und begründeten im Prinzip eine andere Art der Hölle, etwas subtiler und komfortabler, aber nach wie vor eine Hölle, von Geld kontrollierte Straf- und Belohnungssysteme. Des Menschen Wesen wurde weiterhin an seinem Ausdruck gehindert. Der Prunk offenbarte lediglich die Wandlung von begrenztem Geist zu zwanghaftem Genuss, der dann im Barock seine Übertreibung fand und schließlich mit dem Rokoko zerbrach. Leid, Not und Tod kennzeichneten diese Epoche genau so, wie die davor. Gefangen im Gestrüpp des im Außen agierenden Demiurg, des ominösen Weltenschöpfer, bleibt das Jammertal, drapiert mit Jenseitigem und korrumpiert im Diesseitigem durch kurzfristige Belohnung. Baal Mammon, dem Gott des Geldes wurde auf allen Ebenen gehuldigt Schuldgeld als Begleiter und Wegebereiter der modernen Sklaverei. Auf der Jagd nach dem Zins zerstörte der Mensch schließlich alles, was das Leben ausmacht: Respekt, Gemeinschaft und Liebe und produzierte stattdessen Verachtung, Gesellschaft und Angst.

Auf seinen Irrungen durch den Wald erwarteten Dante stellvertretend für den Menschen seine selbst geschaffenen Schattenanteilen, die am Ende im Paradies schließlich integriert und versöhnt werden. Zu Beginn seiner Reise begegnet ihm über dem Sims der Höllenpforte die berühmt gewordene Inschrift:

Ich führe Dich zur Stadt der Qualerkornen,
Ich führe dich zum wandellosen Leid,
Ich führe dich zum Volke der Verlorenen.

Ihn, der mich schuf, bewog Gerechtigkeit,
Mich gründete die Macht des Unsichtbaren,
Die erste Liebe und Allwissenheit.

Geschöpfe gibt es nicht, die vor mir waren,
Als ewige - und ewig daur auch ich.
Lasst, die ihr eingeht, alle Hoffnung fahren.

Dieses Feuer lodert gerade. Es brennt allerdings ohne viel Qualm. Es liegt an uns selbst, ob am Ende dieser Reinigung ein freier Mensch steht, der sein Schicksal selbst bestimmt oder ein noch weiter degenerierter Sklave, der fortan als würdeloser, identitätsloser, genormter stereotyper Primat sein Dasein fristet. Das auf Lügen, Täuschungen und Manipulation beruhende Finanz- und Politiksystem der Postmoderne zerfällt gerade. Das, was uns als Demokratie verkauft wurde, hat mit Volksherrschaft nichts zu tun. So wenig, wie Zitronenfalter Zitronen falten, vertreten Volksvertreter ihr Volk. Dort tummeln sich weitestgehend die Nachfahren jener Kohletrimmer, die als Sansculotten während des Thermidor - dem Hitzemonat der französischen Revolution, die verfaulte Elite (Aristokratie) hinwegfegte. Die Schreckensherrschaft der Jakobiner ersetzte die Monarchie. Was blieb ist der Terror durch den Staat, denn Terror war und ist immer Staatsterror und wer es genau nimmt, Finanzterror. Daraus entwickelte sich eine überschaubare Elitenoligarchie, die fortan die Systeme kontrolliert, die dem sogenannten Souverän erlaubt, zwischen kalter und aufgewärmter Diarrhö zu "wählen".

Wenn es stimmt, dass 2012 die auf Materialismus aufgebaute Welt abgelöst werden soll, muss etwas an seine Stelle treten, das auf Wahrheit beruht, denn dies ist das Fundament für das so genannte "goldene Zeitalter", wo es nicht mehr um den Schein, sondern um das Wesen und das Sein geht.
Anno domini 2010 wird das letzte Kapitel dieser "Unwerteordnung" geschrieben und wir haben gerade Teil daran. Der Zusammenbruch ist trotz globaler Propaganda nicht mehr aufzuhalten. In dessen Mittelpunkt steht der Zerfall der EUdSSR und seines Enteignungssystems in Form des EUROS. Es bricht zusammen, weil es nicht auf Wahrheit beruht. Die Brüsseler Sowjet-Kommissare haben beschlossen, um die Esperanto-Währung zu retten, 750.000.000.000 Euro zu erschaffen. Die Systemfeuerwehr bekämpft den Finanzflächenbrand mit Öl und beschleunigt damit seinen eigenen Untergang. Wir erleben gerade nichts Geringeres als die finalen Erdbeben des auf Schulden beruhenden Finanzsystems. Der Chef von "GoldmanSucks", Herr Blankfein hatte vor nicht allzu langer Zeit offenbart, dass er Gottes Werk verrichte. Ich denke, er war ehrlich, denn er dient dem alttestamentarischen Rachegott Jehova. Seine Zeit ist abgelaufen, denn die Wahrheit steckt weder in ihm, noch in allem, was auf ihm beruht.

Wenn dieses System abbrennt, was glauben Sie, lieber Leser wird am Ende als Phönix aus dieser Asche entsteigen?
Und was wird 140 Jahre nach der Krönungszeremonie von 1871 im Spiegelsaal von Versailles geschehen? Es ist ganz einfach. Die Wahrheit wird sich durch die "Echten" offenbaren, denn genau das bleibt am und im Grunde übrig, wenn alles Verlogene verschwunden ist. Kennen sie das Volk, das die "Echten" genannt wird?



23. April 2010

Lügen

Der letzte Kommentar vom Februar handelte von der "Wahrheit" als verlässliches Fundament unseres Daseins und dem Hinweis, dass das, was auf Lügen aufgebaut ist, keinen dauerhaften Bestand haben kann, weil es eben nicht wahr ist. Nun erleben wir täglich, dass das um uns herum konstruierte Lügengebäude langsam aber sicher in sich zusammenbricht, auch wenn in den Qualitätsmedien unbeeindruckt Schönwetternachrichten transportiert werden. Den Griechen wird nur angedroht, dass sie sparen müssen und sie gehen auf die Straße, um für ihre lang gehegten Komfortzonen zu demonstrieren. In Deutschland wird eine Zumutung nach der anderen verkündet, die uns alle betreffen und nichts geschieht. Man hat den Anschein, dass ein komplettes Volk unter Paralyse leidet. Doch was wird geschehen, wenn dieser Geist wieder erwacht und er diese Demütigungen abstreift? Was glauben sie, wie gründlich diese Sanierungen sein werden und welche Wahrheiten über uns Deutsche sich dann offenbaren?

Das Problem jedes Lügengebäudes besteht darin, dass in Momenten, wo erkannt wird, dass das Behauptete eben nicht stimmt nicht etwa die Wahrheit eingestanden wird, sondern eine weitere Lüge produziert wird, um die Primärlüge nicht zu gefährden. Da auch diese Folgelüge früher oder später entlarvt wird, bleibt nichts weiter übrig, als eine neue "Geschichte" zu erzählen, und diese als weitere Ablenkung zu benutzen. Lügen werden auch durch ständige gebetsmühlenartige Wiederholung nicht wahr. Wenn in unserm Polit-, Wirtschafts-, und Finanzsystem Wahrheit stecken würde, hätten wir das Paradies auf Erden. Da dies aber offensichtlich nicht der Fall ist, ist das Fundament unserer etablierten Systeme schlicht nicht wahr. Es stimmt nicht. Es ist nicht nur im Staate Dänemark etwas faul, wie einst Hamlet formulierte, sondern in der gesamten (westlichen) Hemisphäre. Nun werden professionelle Lügner nicht einfach dabei zusehen, wie sich ihre Gebäude in Luft auflösen und uns immer weitere Geschichten erzählen, doch kann sich jeder darauf verlassen, dass die Zeit der Lügen und Täuschen vorbei ist. Die niedrige Frequenz der Manipulation, die immer neue Feindbilder projiziert findet in immer weniger Menschen Resonanz, weil sie das Spiel durchschauen. Es macht auch keinen Sinn, gegen das Lügensystem zu kämpfen, weil dann die eigene Energie in diesen Kampf gebunden ist und nicht mehr für sich selbst zur Verfügung steht. Hier sollte sich jeder klarsichtige Mensch an die Devise von Sunzi halten, das im Nichttun alles getan ist. Nichttun bedeutet nicht "Nichtstun", sondern das Gegenteil von Aktionismus, der im Außen stattfindet. Nichttun bedeutet hingegen Innenschau durch Kontemplation, denn dort ist alles vorhanden. Die Kunst besteht darin, dies alles zu entdecken und sinnvoll zu nutzen und sich nicht weiter ablenken zu lassen. Machen sie sich klar, das die Ablenkung im Außen von den Innenansichten ablenken soll und damit verhindert werden soll, das Menschen erkennen, wer und was sie sind, nämlich geistig spirituelle Wesen, die das Göttliche in sich tragen und nicht erst von Außen von windigen Verkäufern und Vertreten egal welcher Couleur oder Institution empfangen müssen. Drehen sie alles Wesentliche von dem um, was ihnen an Geschichten erzählt wird, und entdecken sie damit die Wahrheit, die ihnen verborgen bleiben soll. Machen Sie sich dabei klar, das jede Wahrheit zunächst Blasphemie ist. Dabei wird aber nicht
Gott gelästert, sondern der oder die, die sich für Gott halten oder sich hinter seinem Namen verstecken.

- Du musst auf deine Rechte verzichten, weil dich dann der Staat besser beschützen kann
- In Afghanistan wird der Terror bekämpft
- Der EURO ist eine sichere Währung und so stabil wie die DM
- Die EU ist ein demokratisches Gebilde. Sie ist gegründet worden, um den Menschen in Europa zu dienen
- Die BRD ist ein freies und souveränes Land
- Deutschland ist Schuld an zwei Weltkriegen
- Am 11.09.2001 brachten Flugzeuge drei Wolkenkratzer in New York zum Einsturz
- Osama ist ein Terrorist
- Obama leitet die Geschicke der USA
- Der Iran will Israel auslöschen
- Der Papst ist katholisch
- Demokratie ist Volksherrschaft
- Andrea Merkel vertritt als Bundeskanzler deutsche Interessen
- Gender Mainstream verbessert die Identitätsbildung der Menschen
- Volksvertreter vertreten ihr Volk
- Zitronenfalter falten Zitronen
- Kohlendioxid ist ein giftiges Klimagift und ist für die Erderwärmung verantwortlich
- Die Grünen sind ökologisch
- Die CDU ist christlich
- Die SPD ist sozial
- Die FDP ist liberal (...)

06. Februar 2010

Wahrheit

Nichts ist so gefährlich wie die Wahrheit, denn nur diese macht frei von Unwissenheit und Verblendung. Wissende und klarsichtige Menschen sind nicht manipulierbar, da sie jede Lüge und Täuschung bereits im Ansatz zu erkennen vermögen. Wahrheiten sind das Fundament des menschlichen Lebens, denn Menschen können nur auf etwas bauen, wachsen und reifen, was sich bewährt hat. (Auch im Wort Währung steckt der Begriff "wahr". Währung hat nicht nur etwas mit Wahrheit zu tun, sondern beruht letztlich auf Wahrheit, nämlich dem Vertrauen darauf, dass das Versprochene jederzeit eingelöst wird.) Wahrheit hat mit Ehrlichkeit zu tun, was im Kern eine Haltung zum Ausdruck bringt, die dem, der diese an den Tag legt, selbst innewohnt, nämlich Ehre. Diese Qualität setzt wiederum Tugenden wie Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit, Rechtschaffenheit, Respekt und Achtung voraus: Sich selbst und dem Anderen gegenüber. Alles von Menschen verfasste oder ersonnene, das nicht auf Wahrheit beruht, verfällt über kurz oder lang. Es hat kein Bestand. Bestand hat nur, was zu sich, mit sich und allem anderen im Einklang steht, weil es stimmt oder schlicht wahr ist. (Das schöne an der deutschen Sprache ist, dass sich die Bedeutungen der Worte zueinander zwanglos erschließen und damit Zusammenhänge klar und deutlich werden. Die deutsche Sprache ist daher eine ehrliche (wahre) Sprache, sofern sie nicht missbraucht wird.) Was nun aber ist wahr, was ist Wahrheit? Das herauszufinden ist mit Arbeit und Mühen verbunden und erfordert eine gehörige Portion Mut und Durchhaltevermögen, da die Wahrheit ganz still und ruhig darauf wartet, erkannt zu werden. Sie muss gar nichts tun, denn sie steht für sich selbst. Sie muss auch nicht begründet werden, denn sie IST der Grund. Alles, was sich als Wahrheit kleidet und mit Klauen und Zeter verteidigt wird kann nicht wahr sein. Nur Lügen und Täuschungen müssen verteidigt werden. Darauf beruht das Prinzip der Manipulation. Das, was wir als wahr glauben MÜSSEN entspricht nicht der Wahrheit, denn das Wahre ist ohne Zwang. Alle Ideologien und Ismen dienen daher nicht der Wahrheit, sondern der Bevormundung, der Aufrechterhaltung eines bestimmten Bildes zu einem bestimmten Zweck, der denjenigen nützt, der hinter diesen Systemen steht. Solange Menschen diesen Sirenenklängen erliegen und sich dem Schall und Rauch ergeben werden sie weiter Kriege führen: gegen andere und sich selbst. Nicht ohne Grund verkündetet das Orakel von Delphi, Nosce te ipsum Erkenne dich selbst. In diesen drei Worten steckt der Sprengsatz, die das manipulierende System aus den Angeln zu heben vermag. Drei Worte. Erkenne, wer du bist und du wirst frei sein von allen Strukturen, die dich unter dem Deckmantel der vermeintlichen Sicherheit und Freiheit mit Hilfe von Unterhaltung und Ablenkungen offen oder verdeckt versklaven. Höre denen, die vorgeben, Dein Wohl zu wahren genau zu und drehe alles wesentliche um. So erkennst du am schnellsten, was wahr ist. Es werden noch eine Reihe von Schlachten geschlagen, um Lügen und Täuschungen aufrecht zu erhalten, aber die Munition versiegt (welch ein Wort!) Das ist gewiss.